Der Absturz: Tokio Hotel Album in den Charts im freien Fall

21. Oktober 2009

Grausames Waterloo und schlimmer Chart Totalschaden für die Pop Band Tokio Hotel: Album Humanoid im freien Fall. Flop Absturz von Platz 1 auf Platz 25 der offiziellen Albumcharts. Rächt sich die Hochpreispolitik der Plattenfirma? Warum hat Universal nicht sofort mit Preissenkungen gegengesteuert?

Tags: Humanoid, Tokio Hotel

26 Kommentare für “Der Absturz: Tokio Hotel Album in den Charts im freien Fall

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  1. 17
    Frager Says:

    Also was lernen wir aus der ganzen Sache?
    Die Charts kann man in die Tonne treten, da es unterschiedliche Bewertungsverfahren gibt und einige Faktoren, die in den Charts gar nicht berücksichtigt werden. Scheinbar kann man sich jeden Chartplatz schön bzw. schlecht rechnen.

  2. 16
    Guy Incognito Says:

    Diese ganze Diskussion um Vorbestellungen finde ich äußerst übertrieben. Man kann davon ausgehen, dass Vorbestellungen hauptsächlich von Fans vorgenommen werden, die wahrscheinlich auch sonst zu 80% gleich in der ersten Woche zugreifen würden (mal angenommen, Amazon ließe zB Bestellungen erst ab VÖ-Tag, 0:00 Uhr zu).
    Außerdem finden Vorbestellungen ja praktisch nur bei den Online-Händlern statt. Im normalen CD-Handel ist das (außer bei kleinen Randthemen) überflüssig.
    Ich glaube kaum, dass jemals von einer CD 6 Wochen lang jeweils 15.000 oder mehr Exemplare vorbestellt wurden. Höchstens in ganz ganz wenigen Ausnahmefällen (wie jetzt evtl Rammstein), denn so etwas müsste dann eben vor VÖ 6 Wochen lang ununterbrochen auf Platz 1 bei Amazon stehen. Und meines Wissns gab es so etwas noch nie.

    Man darf auch nicht Vorbestellungen mit Auslieferungen gleichsetzen. Ausgeliefert wird halt so viel, wie die CD-Händler bei der Plattenfirma bestellen. Das alleine bringt für die Charts aber noch überhaupt nichts, so lange davon nichts verkauft wird.
    Andrea Berg zB hat auch mit Vorbestellungen in der ersten Woche vermutlich nicht mehr als 35.000-45.000 verkauft. Depeche Mode aber tatsächlich über 100.000, wahrscheinlich sogar 150.000. Und hier kann man wohl definitiv sagen: Mindestens 90% der Käufer hätten auch ohne Vorbestellungen gleich in der ersten Woche zugegriffen.

    Die meisten Vorbestellungen werden ja nur so früh getätigt, weil es eben möglich ist. Könnte man erst ab VÖ-Tag bestellen, dann würde man es eben an diesem Tag machen. Ich sehe wirklich nicht im geringsten eine Notwendigkeit, da irgendwas an den Charts zu ändern.
    Eine hohe Anzahl an Vorbestellungen deutet ja gerade darauf hin, dass möglichst viele Leute die CD gleich am Veröffentlichungstag haben wollen. Was ist dann so falsch daran, dass sie am Veröffentlichungstag auch hoch in den Charts ist?

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