Die ‘Industrial Synthy Pop Ballade’ Geboren Um Zu Leben des Musikers Unheilig gelingt in Chartwoche 4 sensationellerweise der höchste Neueinstieg in die deutschen Download Charts (Singles). Ausführlicher Bericht über Unheilig alias Der Graf inkl. Interview.












27. April, 2010 um 16:30
Enstchuldigung, der Verfasser dieses Textes hat nun einmal nicht die Bohne einer Ahnung vom Grafen und seiner Musik. Man höre sich “An deiner Seite” oder “Stark” an, die ja ebenfalls mit einem ähnlichen Thema sich beschäftigen und ebenfalls vergleichsweise weich sind. Der Graf hat übrigens auch eine sehr, sehr prädestinierte Stimme für weiche Lieder- na und? Muss es denn immer Tam-Tam und Bum-bum sein, damit es gefällt? Ich höre Unheilig seit mehreren Jahren jetzt schon und ich kann weder zustimmen dass der Graf sich mit seinem neuen Album irgendwie kommerziell ausgerichtet hätte noch damit, dass gerade “Geboren um zu leben” auch nur irgendwie anders ist, als seine anderen weicheren Lieder. Einfach nur wunderschön. Der Graf macht Musik um der Kunst willen und um sich selbst willen. Das hört man und das sieht man ihm auch an. Jeder der schon einmal auf einem seiner Konzerte war, wird mir zustimmen.
Zudem stimmen einige Aussagen des Textes auch faktisch nicht. Es ist alles andere als unbekannt, ob der Graf ungläubig ist. Im Gegenteil. Er ist ein sehr, sehr gläubiger Mensch, nur sieht er nicht ein, dafür in eine Kirche zu gehen. Man höre hierzu “Der Himmel über mir”. Das sollte alle Fragen klären. Aber man muss es eben auch verstehen, nicht wahr?
Ich wüsste allerdings auch nicht, in wiefern es in einem Land mit Religionsfreiheit einen Unterschied machen sollte, ob ein Musiker die christliche Kirche ablehnt oder nicht…
Unheilige Grüße
ein Anhänger der schwarzen Szene
PS: Der Graf wird der Graf bleiben, auch wenn die Bildzeitung seinen Namen herausfindet. Richtige Fans von Unheilig werden sich darum ja wohl einen Dreck kümmern. Er will der Graf sein und bitte- er ist der Graf. Das war er, das ist er, das wird er immer sein.
Daran ist auch nichts fadenscheiniges oder etwas, das man derartig durch den Dreck ziehen sollte. Wenn er damit sein Privatleben schützen konnte, ist es super, wenn nicht, dann ist es zumindest ein schönes Image. Da hat er durchaus Recht, wenn er *Imagegründe* anführt. Der Graf steht wenigstens dazu, dass er gerne stilecht ist. Und das ist er. Ohja.