Die größte deutsche Boulvardzeitung, anscheinend auf engste verschwistert mit dem TV Sender RTL, macht aus fadenscheinigen Gründen Stimmung gegen die erfolgreiche Castingshow Unser Star Für Oslo. Schlagzeilen, die den Herztod des ehemaligen USFO Kandidaten Bobby Donner, RIP in Thailand indirekt irgendwie mit Stefan Raab in Verbindung bringen (der Eindruck entsteht jedenfalls) zeigen die abgrundteif hässliche, von Neid zerfressenen Seite des deutschen Medienbusiness. Selbst ein Toter und dessen nichtsahnende Familie werden gnadenlos instrumentalisiert, nur um der ungeliebten bis offensichtlich gar verhassten Konkurrenz mal ‘ordentlich eins auszuwischen’.
Nicht zu vergessen ist, dass genau diese Zeitung geradezu überquillt mit Berichten über alles was mit der RTL Castingshow DSDS 2010 zusammenhängt. Da ist es sicher kein Zufall, dass für USFO der ‘Knüppel rausgeholt’ wird. Man darf annehmen, dass die Schlagzeile von langer Hand geplant ist und absichtlich zum Halbfinale abgesetzt wurde. Man kann das quasi als eine Art Anschlag verstehen. Das hohe Ansehen von Unser Star Für Oslo soll beschädigt werden. Doch dieser Schuss der DSDS Presse wird nach hinten losgehen! Der Bericht löste beim Onlineauftritt dieser Zeitung eine riesigen Sturm der Entrüstung aus! Die Fans wehren sich!
Wir protestieren auf das Schärfste gegen diese verabscheuungswürdige und tendenziöse Medienpolitik!
Tote, die keine Stellung mehr nehmen können, für eigene Zwecke zu instrumentalisieren ist mit das Einfältigste, was man machen kann.
Wichtig zu wissen ist, dass diese Zeitung seit Wochen Unser Star Für Oslo vollkommen und absichtlich verschwiegen hat. Jeden Tag aber zig Meldungen über DSDS 2010 veröffentlicht hat. Das stinkt zum Himmel!












12. März, 2010 um 00:10
Hi Rebo
freut uns natürlich, dich weiter an Bord begrüßen zu dürfen. Wir schippern halt durch den Mediendschungel und gucken was so verzapft wird. Apropos unergründlich. Was wie und warum bei Fernseh-, oder Radiosendern entschieden wird, ist oft auf den ersten Blick unergründlich. Wir sehen aber auf den zweiten Blick eine gewisse Verstrickung der Medien Entscheider mit den Musikkonzernen. Cliquenwirtschaft könnte man es auch nennen.
Liebe Grüße
Sandra
OLJO-Team
11. März, 2010 um 23:19
Natürlich stimme ich Euch da zu, Tokio Hotel wurde von RTL mehr gezeigt als D.S. und eine übermässige Berichterstattung und Medienpräsenz war auch da!
Was dann leider auch nicht zum grossen Erfolg geführt hat.
Das Phänomen der Medien geht da eben auch sonderbare Wege, diese bleiben mir unergründlich!
Das die Ignoranz von RTL dem Daniel vielleicht mehr geholfen hat, als da stattzufinden bleibt einfach abzuwarten.
Es ging mir einfach nur darum festzustellen, dass Euer Artikel berechtigt war in Bezug auf darin aufgeworfene Fragen.
Ich lese zur Zeit wieder öfter bei Euch mit – kenne Eure Newcomcer-artikel und Berichte zu deutschen Talenten und kann diese Meinung nur teilen!
11. März, 2010 um 14:25
Hi Rebo
Medienberichte haben sicherlich einen gewissen Einfluss auf die Kaufbereitschaft, da hast du nicht unrecht. Inhalt und Zeitpunkt muss dennoch auch Beachtung geschenkt werden. Man muss ja manipulative Meldungen nicht deshalb gutheissen, nur weil sie auch Nutzen bringen können. Problem ist, dass reisserische Artikel gerne geclickt werden. Das wissen die Medien natürlich.
Bei Tokio Hotel haben die vielen Medienberichte jedoch nicht zu einem Run geführt. Trotz endlos vieler Medienberichte gabs für TH ausserhalb ihrer Fanbsase so gut wie nix zu holen.
lieben Gruß
Olaf
OLJO-Team
11. März, 2010 um 11:15
Hallo Oljo,
ich finde Eure Berichterstattung in diesem Fall voll ok. Es geht um junge Nachwuchskünstler speziell eben wie hier in Richtung Musik (ob nun Castingstars oder nicht) und wie damit die Medien umgehen.
Da kann man ganz einfach nicht vorbei an aufreisserischen Schlagzeilen, die sich negativ oder positiv auswirken – diese werden egal wie´s gesehen wird – wahrgenommen!!!
So war nach dem Bericht über die RTL-Absage zum Supertalent – der D.S. irgendwie ja weg vom Fenster.
Das hatte zur Folge das hier in Hamburg jedenfalls (wird die Zeitung wohl am meisten gelesen) kaum eine zum selben Zeitpunkt erschienene neue CD verfügbar war.
Wenn ich mich wie hier mit dem Thema Musik befasse, können die Medien da nicht aussen vor bleiben, weil sie wahrgenommen werden – und insofern schon Einfluss nehmen auf Erfolg oder Misserfolg gerade jüngerer Künstler!