Castingshows
Dezember 27, 2016 geposted vonOLJO-Team

Drama come true: Tay Schmedtmann schmiert ab. Leider!

Drama come true: Tay Schmedtmann schmiert ab. Leider!

Nix Dream: Nur ‚Albtraum come true‘ für Tay Schmedtmann.
Ein bedauerliches Chartdrama spielt sich beim The Voice of Germany 2016 Sieger ab!

Schwer unter die Räder kommt ‚Lauf Baby Lauf‚, der Siegertitel des TVoG 2016 Siegers Tay Schmedtmann aus Ostwestfalen. Nach gut einer Woche im Haifischbecken ‚Musikbusiness‘ gibt es keinen Zweifel mehr: ‚Lauf Baby Lauf‘ ist kommerziell gesehen ein kapitaler Flop.

In den nur 8 Tagen nach Tays Sieg schrumpelten die Verkaufszahlen seines Songs im Eiltempo derart ein, dass iTunes DE heute morgen nur noch einen wirklich fast schon indiskutabel schlechten Platz 57 meldet. Jetzt, am Nachmittag, steht sogar nur noch Rang 64 zu Protokoll.
Selbstredend hat ‚Lauf Baby Lauf‘ schon längst die Spotify Top 200 verlassen. Das Chartdrama hat nur einen Akt: Tays Song wird wahrscheinlich nur ein einziges Mal in den Single Wochen-Charts der deutschen Musikindustrie auftauchen.

Mit Rang 23 hatte Tay Schmedtmann in der vergangenen Woche den schlechtesten Charteintritt eines TVoG Siegers ever hingelegt. Er wird sehr wahrscheinlich in der nächsten Single Top 100 Chart der Musikindustrie nicht mehr vertreten sein. Wir sind gespannt, ob Tay trotzdem ein Album herausbringen darf und falls ja, wie dann die verantwortliche Plattenfirma Universal Music damit promo-taktisch umgehen wird.

The Voice – Anspruch und bittere Wirklichkeit..

Insgesamt wieder mal ein ziemlich unerfreuliches Ergebnis, was uns das Einladungsturnier The Voice da bietet. Warum machen denn junge Talente bei Musikcastingshows immer noch mit? Mit welchen dösigen Sprüchen werden die Talente geködert? Das fragt man sich unwillkürlich. Alle Teilnehmer behaupten ja immer, die paar Wochen im TV Rampenlicht würden sie nicht so sehr interessieren, wie eine nachhaltige Karriere auf der Konzert-Bühne. The Voice ist jedoch weitgehend frei von Nachhaltigkeit. Ausnahmen (Max Giesinger) bestätigen die Regel. Warum also unterschreiben die Talente, die für sie extrem unvorteilhaften Verträge bei The Voice? Verkauft man sich mit Haut-und Haar, nur weil man im Fernsehen sein will und einem irgendwelche Hampelmänner-und frauen was von einer möglichen Musikkarriere vorflöten, um nicht zu sagen vorlügen?
Das alles ist aber gemeinhin wirklich jedem bekannt.

Wer mitmacht ist selbst Schuld. Wer glaubt das Glück liegt im Musikbiz einfach so zum Greifen nah, der liegt falsch. Es muss hart erarbeitet werden! Heutzutage härter denn je!

Wie erging es z.B. der Jamie-Lee?

Jamie-Lee Kriewitz, Vorjahressiegerin bei The Voice of Germany, postet schon seit Wochen bei Facebook kaum noch etwas. Ihre im Frühjahr 2017 stattfindende Mini-Konzerttour (7 Veranstaltungen mit maximal je 400 bis 500 Plätzen) ist keineswegs ausverkauft. Jamie-Lees Management hatt bereits wegen schwacher Kartennachfrage die Tour vom Herbst 2016 ins Frühjahr 2017 verschoben und bedeutend kleinere Veranstaltungssäle gebucht. Aber immer noch 30€ pro Karte…das sagt alles. Veröffentlicht hat Jamie-Lee seit vielen Monaten nichts mehr.

Wie geht es mit Tay Schmedtmann weiter?

Realistischerweise darf man da aus aktueller Sicht nicht allzu optimistisch sein. Nur mit einem guten Komponisten- und Texterteam könnte das vielleicht nochmal was werden. Bis man eventuell dann Erfolg hat kann das aber Jahre dauern. Bei Max Giesinger hat es glatte 5 Jahre gebraucht, bis sich Erfolg einstellte. Bei den allermeisten ehemaligen The Voice Teilnehmern stellte sich jedoch nie ‚Erfolg‘ ein. Praktisch alle The Voice Sieger sind sang-und-klanglos verschütt gegangen.
Gesanglich hätte Tay Schmedtmann ohne Zweifel das Potential etwas im Musikbiz reißen zu können. Dazu braucht er aber eine Plattenfirma, die mit ihm auch wirklich was reissen will. Er benötigt allerdings auch Schläue, mitunter sogar Bauernschläue, um nicht von irgendwelchen Idioten verramscht zu werden. Vielleicht wäre ja eine Musical Karriere was für ihn.

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