Hope For Haiti Now großer internationaler Album Hit. Skandalös: Leider ist es so, dass nicht 100% der Verkaufserlöse des Albums an die Erbebenopfer in Haiti gehen. Wer verdient am schrecklichen Schicksal der Opfer indirekt mit??
Hope For Haiti Now großer internationaler Album Hit. Skandalös: Leider ist es so, dass nicht 100% der Verkaufserlöse des Albums an die Erbebenopfer in Haiti gehen. Wer verdient am schrecklichen Schicksal der Opfer indirekt mit??
25. Januar, 2010 um 22:13
Hi Feli2008
wir vermuten da u.a. den Staat und die GEMA. Jeder Tonträger der bei iTunes Deutschland (oder anderen Musikdownloadportalen) verkauft wird, unterliegt der Mehrwertsteuer und ist unseres Wissens auch ‘gemapflichtig’. iTunes muss eine Zwangsabgabe an die Gema abführen, die bis zu ca 10% des Kaufpreises ausmacht. Die Gema wierderum schüttet dann die erzielte Abgabe minus ‘Verwaltungsaufwand und eigenem Gewinn’ an den Texter und den Komponisten eines Songs aus. Uns ist nicht zu Ohren gekommen, dass die GEMA ihre Einnahmen aus der Zwangsabgabe zu Gunsten der Erdbebenopfer spendet. Was die Texter und Komponisten mit ihren einnahmen amchen, die sie von der Gema überwiesen bekommen ist nicht bekannt. iTunes versichert sämtliche eigenen Einnahmen aus dem Verkauf der Charity Musik dem Charity Fonds zuzuführen. Von der Gema z.B. ist uns eine ähnliche Einlassung nicht bekannt….der deutsche Staat kann aus rechtlichen Gründen nicht auf die Mehrwertsteuererhebung verzichten, denn dafür müsste unseres Erachtens eine gesetzliche Ausnahmeregelung für Charity Musik verabschiedet werden. Die deutsche Abgeordneten interessiert aber wohl eher die eigene Besteuerung, als die Besteuerung von Charity Musik…
Dennoch sind die iTunes Angaben etwas verwirrend, denn der Abzug der Mehrwertsteuer beim Album, ergäbe eine geringer Spendenhöhe, als bei iTunes angegeben. Das ist alles inkonsistent.
Liebe Grüße
Sandra
OLJO-Team
25. Januar, 2010 um 16:57
Wer kassiert denn nun heimlich bei diesem Album ab wenn nicht iTunes?
Das wäre wirklich interessant zu wissen. Ich finde den Gedanken unerträglich, dass sich womöglich auf Kosten der Erdbebenopfer einige wenige die Taschen füllen und in der Öffentlichkeit gar als “Wohltäter” auftreten, nur weil etwaige Fakten nicht publik gemacht werden. Wer verdient an diesem Album? Oder verschwinden die fehlende Prozente im Dschungel des Verwaltungsaufwands? Wer weiß hierzu mehr???
LG Feli
24. Januar, 2010 um 19:47
Nr. 1 auch in Italien und Griechenland!