{"id":6102,"date":"2011-06-20T14:49:08","date_gmt":"2011-06-20T12:49:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.oljo.de\/blog\/?p=6102"},"modified":"2011-06-20T14:49:08","modified_gmt":"2011-06-20T12:49:08","slug":"musikvideo-sperrungen-gema-youtube-hacker-legen-gema-website-lahm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.oljo.de\/blog\/musikvideo-sperrungen-gema-youtube-hacker-legen-gema-website-lahm\/","title":{"rendered":"Verst\u00e4rkte Musikvideo Sperrungen der GEMA bei Youtube: Hacker attackieren GEMA Website"},"content":{"rendered":"<p>Wie wir feststellen k\u00f6nnen hat die deutsche Musikrechteverwertungsgesellschaft <strong>GEMA<\/strong> (und die mit ihr eng indirekt &#8218;zusammenarbeitende&#8216; Musikindustrie) die <strong>Sperrungen von Musikvideos bei Youtube<\/strong> (die in erster Linie gegen deutsche Nutzer von Youtube gerichetet sind) in den vergangenen Wochen nochmals merklich verst\u00e4rkt. Im Schlepptau der GEMA scheinen auch die Verwertungsgesellschaften der Schweiz und \u00d6sterreichs zu agieren.<br \/>\nEine Vielzahl von gesperrten Musik Clips sind bei Youtube mit einem Sperrvermerk der GEMA versehen, obwohl unklar ist, welches Recht die GEMA hat, diese Videos zu sperren. Es handelt sich dabei um fast alle offiziellen Musikvideos italienischer und spanischer, aber auch schwedischer, niederl\u00e4ndischer und franz\u00f6sischer Musikstars. Betroffen von den Sperrungen sind meist Musikvideos der vier &#8218;gro\u00dfen&#8216; Plattenkonzerne (Tochterunternehmen bzw. nationalen Niederlassungen von Sony Music, Universal Music, EMI, Warner Music). Aber auch viele Videos gr\u00f6\u00dferer unabh\u00e4ngiger Plattenfirmen sind f\u00fcr Deutsche bei Youtube gesperrt. Zum Beispiel sind alle Musikvideos der gr\u00f6\u00dften unabh\u00e4ngigen \u00e4gyptischen Plattenfirma f\u00fcr Deutsche gesperrt (nur Gott weiss warum&#8230;)<br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\nViele Musikvideos sind mit GEMA Vermerk gesperrt, obwohl nicht abzusehen ist, dass diese Lieder je in Deutschland als Tontr\u00e4ger ver\u00f6ffentlicht werden. Schwedischsprachige, oder niederl\u00e4ndischsprachige Songs d\u00fcrften ja wohl nur in den seltensten F\u00e4llen in Deutschland zum Kauf angeboten werden, geschweige denn auf gr\u00f6\u00dferes Interesse sto\u00dfen.<br \/>\n<b>\u00c4rgerlich sind die Sperrungen nat\u00fcrlich auch f\u00fcr ausl\u00e4ndische Touristen, die sich in Deutschland aufhalten. Weltoffenheit (willkommen bei Freunden) sieht anders aus&#8230;<\/b><br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\nWir meinen die GEMA bzw. die Musikindustrie besch\u00e4digen mit ihrem Sperrgebaren den musikkulturellen Austausch in Europa und verst\u00e4rken so (gewollt, oder ungewollt?) indirekt den amerikanischen Einfluss.<br \/>\nDie meisten offiziellen Musikvideos aus dem Ausland gibt es n\u00e4mlich auf deutschen Videoportalen \u00fcberhaupt gar nicht zu sehen, sondern sind nur bei Youtube vorhanden. Ein Ausweichen ist in solchen F\u00e4llen nicht m\u00f6glich.<br \/>\nDie Behauptung die Sperr-Ma\u00dfnahmen der GEMA und der Musikindustrie w\u00e4ren nicht nur im Interesse der einheimischen, sondern auch der europ\u00e4ischen und anderer Musikschaffender, kann man als M\u00e4rchen ins Reich der Fabeln verweisen.<\/p>\n<p>Eine anhaltende Totalsperrung f\u00fcr Deutsche gibt es ausserdem noch immer f\u00fcr s\u00e4mtlichen Videocontent, der \u00fcber die im Besitz der Musikindustrie befindliche Plattform <strong>VEVO<\/strong> an Youtube ausgeliefert wird. Quasi alle US amerikanischen Musikstars, aber auch die meisten bekannteren Musikacts Englands, Australiens, Kanadas und Frankreichs bringen ihren Content ausschliesslich per VEVO Einbindung bei Youtube unter. Deutsche gucken da gnadenlos in die R\u00f6hre.<br \/>\n<strong>Wir kritisieren diese Form der gegen Deutsche gerichteten Kultur Zensur. <\/strong> Der Sperrwahn muss bald m\u00f6glichst ein Ende haben.<br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\nDas \u00e4usserst <strong>\u00e4rgerliche an den derzeitigen Verh\u00e4ltnissen<\/strong> ist, dass sich die Verwertungsgesellschaften der USA, Englands, Frankreichs, der Niederlande, Spanien und Italiens mit Youtube auf ein Verg\u00fctungsmodell <strong>einigen<\/strong> konnten, die deutsche GEMA an einer Lizenz-Einigung jedoch selbst nach einem nun mehr als 2 Jahre w\u00e4hrenden Streits keinerlei Interesse zeigt.<br \/>\nWelche Sonderrechte nimmt sich eigentlich die GEMA heraus?<br \/>\n<strong>So weit wir das wissen verlangt die GEMA das 7 bis 35fache der Lizensierungsverg\u00fctungen von Youtube<\/strong>, die die amerikanischen und englischen Verwertungsgesellschaften von Youtube bezahlt bekommen. Eine logische Begr\u00fcndung kann und will die GEMA f\u00fcr die im Vergleich mit dem Ausland v\u00f6llig \u00fcberzogene Geldforderung keine echte geben.<br \/>\nDie GEMA behauptet jedoch, sie eben eine besonders &#8217;starke&#8216; Verwertungsgesellschaft und k\u00f6nne sich daher auch mehrfach h\u00f6here Verg\u00fctungsforderungen erlauben, als ihre (im logischen Umkehrschluss) &#8217;schw\u00e4chlich aufgestellten&#8216; Schwesterorganisationen im Ausland. King im Gesch\u00e4ft ist die GEMA, ohne Punkt und Komma. Die &#8218;anderen&#8216; sind nur mickrige Loser. Keiner hat der GEMA die Stirn zu bieten, denn was die GEMA sagt und will ist automatisch quasi Gesetz, oder wie?<br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\nDie Behauptung der GEMA sie w\u00fcrde die Interessen der deutschen Musikautoren sch\u00fctzen, indem man im Vergleich abstrus \u00fcberzogene Forderungen stellt, kann man getrost als weiteres M\u00e4rchen abtun. Weit \u00fcber die H\u00e4lfte der Lizensierungseinnahmen, die aus einer Youtube Verwertung dann freigeschalteter Videos stammen w\u00fcrde, ginge sowieso an ausl\u00e4ndische Musikautoren. Viele Verwertungsrechte von Musikst\u00fccken sind eh gar nicht im Besitz der Autoren, sondern im Besitz der Musikkonzerne&#8230;<br \/>\nDie GEMA ist also die letzte standhafte Verwertungsgesellschaft der Welt. Sie steht aber eigentlich ziemlich <b>isoliert<\/b> da.<br \/>\n&#8218;Alle&#8216; anderen konnten sich mit Youtube relativ schnell einigen, nur die GEMA nicht! <strong>Irgendetwas passt da unserer Meinung nach vorne und hinten nicht. <\/strong><br \/>\nWir meinen die GEMA schadet den deutschen Musikschaffenden, aber im Grunde auch dem unabh\u00e4ngigem deutschen Entertainment Business (zu dem auch oljo.de geh\u00f6rt).<br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\n<strong>Tacheles<\/strong>: Wir vermuten die GEMA Forderungen an Youtube sind absichtlich \u00fcberh\u00f6ht, um eine Einigung unm\u00f6glich zu machen. So sollen wom\u00f6glich in Deutschland basierte (oder im Besitz deutscher Medienunternehmen befindliche) Videoportale vor der m\u00e4chtigen Youtube Konkurrenz &#8218;gesch\u00fctzt&#8216; werden. Bei Youtube kann die Musikindustrie n\u00e4mlich nicht so hohe Einnahmen erzielen, wie in der aufgesplitterten Videoportalszene in Deutschland. In Deutschland kann die Industrie die einzelnen Portale l\u00e4ssig gegeneinander ausspielen. W\u00e4re Youtube mit Vollcontent auf dem Markt k\u00f6nnten diese Portale wahrscheinlich alle mehr, oder weniger &#8218;dicht&#8216; machen. Dabei darf man nicht aus den Augen verlieren, dass deutsche Videoportale mit Musikvideos auf Grund der hohen Lizensierungsgeb\u00fchren und Ertragsabf\u00fchrungen an die Musikindustrie gar nicht soviel Gewinn einfahren, wenn nicht sogar teilweise Verlust mit Musikcontent machen. Der Videodienst Sevenload hatte sogar k\u00fcrzlich, nach der \u00dcbernahme durch den Burda Konzern, sein Musikvideoangebot wegen Unwirtschaftlichkeit weitgehend zusammengestrichen.<br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\nDie Aufgabe der GEMA ist nicht die Marktsteuerung. Die Aufgabe der GEMA ist angemessene Verg\u00fctungen f\u00fcr Musikautoren und Copyrightinhaber einzufahren. Als vom deutschen Staat mit einem Monopol ausgestatte Organisation hat die GEMA jedoch auch eine Verpflichtung gegen\u00fcber den deutschen B\u00fcrgern.<br \/>\n<strong>Was aber angemessen ist, das bestimmt die GEMA nicht alleine<\/strong>, auch wenn die GEMA Oberen das anders sehen. Die GEMA muss da schon auch einen Blick auf das international \u00dcbliche haben, sonst macht man sich einfach unglaubw\u00fcrdig. Den Realit\u00e4ten muss man gerade im Zeitalter des &#8218;World Wide Web&#8216; Tribut zollen.<br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\n<b>GEMA &#8211; Youtube Streit zieht Kreise<\/b><br \/>\nWie die Online Ausgabe des Nachrichtenmagazins <strong>Der Spiegel<\/strong> berichtet f\u00fchrt der kritikw\u00fcrdige <strong>Anti-Youtubekurs der GEMA<\/strong> (bzw. der Musikindustrie) nun auch in Hackerkreisen zu &#8218;Reaktionen&#8216;. Wie es heisst war heute zeitweise die Website der GEMA lahmgelegt. In einer Videobotschaft hatte die Hackervereinigung &#8218;<strong>Anonymous<\/strong>&#8218; die GEMA daf\u00fcr kritisiert, dass es zwischen der GEMA und Youtube auch nach Jahren keinerlei Ann\u00e4herung im Lizensierungsstreit gibt. Ob &#8218;Anonymous&#8216; hinter der heutigen Attacke gegen die Website der GEMA steckte ist nicht nachweisbar.<br \/>\nIn dem Spiegel Artikel werden des weiteren <strong>kritische \u00c4usserungen<\/strong> der Chefs der deutschen Niederlassungen der Musikkonzerne <strong>Universal Music<\/strong> und <strong>Sony Music<\/strong> erw\u00e4hnt. Die Chefs von Universal Deutschland und Sony Music hatten die GEMA f\u00fcr ihre <strong>starre Haltung<\/strong> im Lizensierungsstreit mit Youtube (bzw dem Youtube Mutterunternehmen Google) scharf kritisiert. Millionen Euros an Lizensierungseinnahmen w\u00fcrden laut den &#8218;Chefs&#8216; wegen der <strong>Blockadehaltung der GEMA<\/strong> deutschen Musikschaffenden durch die Lappen gehen. Die GEMA ist laut ihren Statuten verpflichtet f\u00fcr Musikautoren (bzw f\u00fcr Plattenfirmen, die das Copyright an einem Musikst\u00fcck besitzen) eine &#8218;angemessene&#8216; Verg\u00fctung f\u00fcr die Musikvorf\u00fchrung zu erzielen.<br \/>\nDas Komische an der Sache ist, dass ja bestimmte deutsche Plattenfirmen bei Youtube offensichtlich lizensierte Inhalte anbieten. Hier ist insbesondere das gro\u00dfe und auch international auf erhebliche Resonanz stossende Angebot des unabh\u00e4ngigen deutschen Musiklabels <strong>Kontor<\/strong> zu nennen. Man fragt sich da nat\u00fcrlich unwillk\u00fcrlich, warum u.a. die Inhalte des Labels Kontor bei Youtube von Deutschen aufgerufen werden k\u00f6nnen, die Inhalte der gro\u00dfen Musikkonzerne aber bei Youtube fast durch die Bank gesperrt sind. So ganz passt das nicht zusammen. Vergibt die GEMA nun Lizenzen, oder nicht? Es ist nicht anzunehmen, dass Kontor bei Youtube mit Verlust arbeitet.<br \/>\nWas Kontor recht ist m\u00fcsste doch Universal &#038; Co eigentlich billig sein&#8230; Aus diesem Blickwinkel kann man die Kritik der Chefs von Universal und Sony nicht verstehen. Universal und Sony sitzen, was Sperrungen offizieller Musikvideos angeht, im gleichen Boot, wie die GEMA. Wer im Glashaus sitzt sollte m\u00f6glichst nicht mit Steinen werfen, oder?<br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\n<b>Erl\u00e4uternder Beitrag zum Thema. Fakten Fakten Fakten: <\/b><br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\n<b>Informationen \u00fcber die GEMA. Wer kassiert eigentlich die von der GEMA eingesammelten Verg\u00fctungen? <\/b><br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\nLaut eigenem Gesch\u00e4ftsbericht hat die <strong>GEMA<\/strong> im Jahr 2010 <strong>299,9 Mio \u20ac<\/strong> an die gut 63.000 deutschen (und in Deutschland lebenden ausl\u00e4ndischen) Gema Mitglieder ausgesch\u00fcttet (im Jahr 2009 waren es noch 334 Mio \u20ac). Der R\u00fcckgang betr\u00e4gt genau 10%. Ein sehr hoher negativer Wert!<br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\nZwei Drittel der Aussch\u00fcttungen an die GEMA Mitglieder (199,2 Mio \u20ac) erhielten die lediglich etwa 3.400 ordentlichen Mitglieder (darunter 506 Musikverlage, u.a. Verlage die im Besitz von Universal, Sony,Warner und EMI sind). Wie hoch der Anteil der Verlage an den 199,2 Mio \u20ac ist, das h\u00e4lt die GEMA geschickterweise nat\u00fcrlich geheim (er d\u00fcrfte aber 25 &#8211; 35% betragen). Zu den ordentlichen Mitgliedern z\u00e4hlen u.a. Musikschaffende wie Dieter Bohlen und Stefan Raab.<br \/>\nDer L\u00f6wenateil der insgesamt 300 Mio \u20ac geht an die etwa 2000 bis 2500 Songs die es pro Jahr in die Top 100 der Charts (Sales, Airplay) bringen.<br \/>\nNeben dem Tontr\u00e4gerverkauf (Singles, Alben, DVDs, Downloads, Klingelt\u00f6ne usw) spielt ein seltsamer Verteilungsschl\u00fcssel, der sich nach der Intensit\u00e4t der Radio- und Fernsehabspielungen und den Zuh\u00f6rerzahlen richtet und der diejenigen Titel, die oft gespielt werden besonders bevorzugt, bei der Verteilung der 300 Mio \u20ac eine Rolle.<br \/>\nWer nicht im Radio, oder Fernsehen gespielt wird, verdient demnach &#8218;Nichts&#8216; bzw eben dann nur den GEMA Anteil beim Tontr\u00e4gerverkauf. Eine Abspielung z.B beim gr\u00f6\u00dften deutschen Radiosender Einslive kann durchaus (so unsere fundierte Sch\u00e4tzung) 150 \u20ac wert sein. Tophits bringen es auf bis zu 2.000 Abspielungen pro Woche bundesweit. <strong>75.000 \u20ac (oder mehr)<\/strong> k\u00f6nnen so effektiv f\u00fcr einen Nummer 1 Hit <strong>je Woche<\/strong> in der Kasse landen.<br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\nDie 54.000 nicht stimmberechtigten &#8218;ausserordentlichen&#8216; GEMA Mitglieder (&#8218;die kleinen Fische&#8216;) erhielten pro Nase im Schnitt ca 1200\u20ac an j\u00e4hrlicher Aussch\u00fcttungsbeteiligung (entspricht ca 100\u20ac monatlich). Davon ab geht eine 25\u20ac hohe Jahresmitgliedsgeb\u00fchr, eventuell anfallende Einkommenssteuer und nat\u00fcrlich der Arbeitsaufwand (Formulare ausf\u00fcllen), um \u00fcberhaupt an den GEMA Aussch\u00fcttungen beteiligt zu werden. Der allergr\u00f6\u00dfte Teil der bei der GEMA angemeldeten Musikschaffenden in Deutschland erzielt demnach mit ihrem Anteil an den GEMA Aussch\u00fcttungen kaum wirkliche Einnahmen und hat bei der GEMA absolut Null zu sagen. Die Aussch\u00fcttungen an die 54.000 ausserordentlichen Mitglieder gingen 2010 gegen\u00fcber 2009 um sage und schreibe 25% zur\u00fcck.<br \/>\n<br \/>&nbsp;<br \/>\n<b>Die Gesamtaussch\u00fcttungssumme der GEMA<\/b> belief sich im Jahr 2010 auf <strong>735 Mio \u20ac<\/strong>.<br \/>\nDa die GEMA Mitglieder 299,9 Mio \u20ac der Gesamtaussch\u00fcttungssumme erhalten haben und 60 Mio an andere deutsche Verwertungsgesellschaften gehen, muss der Rest an Berechtigte im Ausland abgeflossen sein. Das waren 2010 immerhin 375,1 Mio \u20ac (51,0% der Gesamtaussch\u00fcttung). Das Wachstum der Geld\u00fcberweisungen an das Ausland gegen\u00fcber dem Vorjahr betrug satte 16%.<br \/>\nNur 49% der GEMA Aussch\u00fcttungen verbleiben demnach bei deutschen Musikschaffenden und Musikverlagen, 51% erhalten Ausl\u00e4nder \u00fcberwiesen, f\u00fcr die die GEMA stellvertretend die Verg\u00fctungen einsammelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den ungel\u00f6sten und anhaltend \u00e4rgerlichen Lizensierungsstreit (es geht ums liebe Geld) zwischen der GEMA und dem Videoportal Youtube haben heute anscheinend Hacker eingegriffen: Die GEMA Webseite wurde durch eine konzertierte Aktion lahmgelegt. Hacker der Vereinigung &#8218;Anonymous&#8216; hatten gestern die GEMA wegen ihrer starren Haltung und den vielen Sperrungen bei Youtube kritisiert.<br \/>\nWarum ist der Streit zwischen der GEMA und Youtube immer nocht nicht beigelegt? Wir geben einen informativen Einblick in den Sachverhalt.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"fifu_image_url":"","fifu_image_alt":"","_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[18],"tags":[126,368,578,789,1315,1452,1602],"class_list":["post-6102","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musik-business","tag-anonymous","tag-der-spiegel","tag-gema","tag-kontor","tag-sony-music","tag-universal-music","tag-youtube"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":8214,"url":"https:\/\/www.oljo.de\/blog\/abmahnung-gema-will-bei-youtube-video-sperrungen-nicht-genannt-werden\/","url_meta":{"origin":6102,"position":0},"title":"Abmahnung: Gema will bei Youtube Video-Sperrvermerken nicht mehr genannt werden","author":"OLJO-Team","date":"10. 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