ESC 2016
Mai 15, 2016 geposted vonOLJO-Team

ESC 2016 Grand Final: große Show. Votingwirrwarr und Jamie-Lee Bauchlandung

ESC 2016 Grand Final: große Show. Votingwirrwarr und Jamie-Lee Bauchlandung

Am gestrigen Samstag Abend war es wieder soweit. Das Grand Final des Eurovision Song Contest, übertragen vom Sender ARD flimmerte über die Bildschirme.
Eine insgesamt gelungene Show können wir den schwedischen Veranstaltern konstatieren.
Ein humorvoll aufgelegtes Moderatorenpaar bestehend aus dem ESC 2015 Sieger Mans Zelmerlöw und der Komikerin Petra Mede führte unterhaltsam durch die Sendung.

Erster Höhepunkt waren die 26 Kandidatenvorträge
. Alles begann mit Engelchen Laura Tesoro! Wir finden ihren Song ‚What’s The Pressure‘ übrigens iwie immer besser!

Laura Tesoro

Laura Tesoro

Zweiter Höhepunkt war der famose Interval Act durch den US-amerikanische Sänger Justin Timberlake. Er präsentierte u.a. seinen aktuellen Welt Nummer 1 Hit ‚Can’t Stop The Feeling‚. Ein echtes Schmankerl.

Am späten Abend dann gab es dann als dritten Höhepunkt das immer wieder heikle, aber lustige Punkteverteilen.
Es gab ein Drama zu verfolgen:
Nachdem es zunächst so aussah, dass Australien entsprechend den Jurywertungen einen ungefährdeten Sieg einfahren würde, machten die europäischen Televoter diese Erwartung zu nichte. Sie entschieden, dass in der Gesamtwertung die ukrainische Sängerin Jamala mit dem Titel ‚1944‚ ihr hübsches Näschen haudünne vorne hatte und den Siegerpokal überreicht bekam.

Aus deutscher Sicht war die Punktevergabe aber eine ausgesprochene Folter!
Beim Juryvoting gab es für die deutsche ESC 2016 Teilnehmerin Jamie-Lee schon früh nichts zu lachen. Es gab einfach keine Punkte für ihre Ballade ‚Ghost‘. Der Song fiel bei den Jurys einhellig auf nicht ausreichendes Gefallen. Lediglich der Kaukasusstaat Georgien verteilte den einzigen Gnadenpunkt. Das war natürlich besonders für Jamie-Lee Fans ziemlich hart und schwer zu ertragen.
Doch, oh Wunder, auch bei der Punkteverteilung durch das TV Publikum gab es aus deutscher Sicht lange Gesichter, die bis in den Keller reichten. Hier wurden ‚wir‘ nicht Letzter, sondern 24. von 26. In der Gesamtwertung landete Jamie-Lee damit sehr weit abgeschlagen (mit 20 Punkten Abstand) auf dem allerletzten Platz des ESC Finales. 8 Punkte gab es aus der Schweiz (wahrscheinlich war Diasporavoting von den 0,5 Mio Deutschen, die in der Schweiz wohnen beteiligt). 2 Punkte erübrigten die TV Voter Österreichs. Das wars.

Jamie-Lee im ESC 2016 Grand Final:

Deutschlands Vertreterin beim ESC 2016 Grand Final, die 18jährige Jamie-Lee Kriewitz aus Niedersaschen zeigte bei ihrem Auftritt eine gute Gesangsleistung. Mehr leider nicht. Auch viele andere ESC 2016 Grand Final Teilnehmer haben rein technisch beurteilt gut bis sehr gut gesungen, das sollte man nicht aus den Gehörgängen tilgen. Andere Aspekte des doch eher drögen Auftritts von Jamie-Lee werden zur geringen Punkteausbeute entscheidender beigetragen haben. An erster Stelle ist hier natürlich der langweilige, ereignislose Song zu nennen, dem unserem Befinden nach weitgehend die ESC-tauglichkeit fehlt. Dem Titel fehlt im Grunde sogar auch die Chartfähigkeit. Einzig massivste TV Ventilation hat dem Song ja ein gewisses Chartleben einhauchen können, das aber immer schnell nach den TV Promos in sich zusammenfiel. Das gehört eben auch zur Wahrheit. Der schwedische Beitrag hingegen hat im Heimatland sagenhafte Chart-Rekorde aufstellen können. Ähnliches gilt (abgeschwächt natürlich) z.B. auch für die Beiträge Belgiens und Spaniens.

Für Jamie-Lee kommen nun harte Zeiten. Bei Universal Music, ihrem derzeitigen Vertragsgeber, steht sie ohne Zweifel schon allein wegen ihres schlecht laufenden Albums (in den Charts stehen nur Rang 18 und 38 auf dem Konto) auf der ‚Abschussliste‚. Schade, dass ihr niemand aus ihrem engeren Beratungskreis davon abgeraten hat beim ESC auflaufen zu wollen. Es war ein Fehler.

Das neue Votingsystem beim ESC – Fluch, oder Segen?

Wir tendieren dazu, dem neuen Votingsystem nichts abzugewinnen. Einzig die Transparenz ist vom Grundsatz her lobenswert. Die zeitnahe Aufdeckung extremer Diskrepanzen in der Bewertung zwischen Jurys und den TV-Televotern sind für den ESC unserer Ansicht nach jedoch nicht hilfreich.
Wir meinen, statt der Juryvotes, oder statt der Televotes sollte ein Abstimmungssystem mit wissenschaftlichen Ansprüchen genügenden Umfragepanels (je Land 500 bis 1000 befragte Personen) eingeführt werden. Länder, die das finanziell nicht stemmen können, oder wollen, dürften dann nur noch halb soviele Stimmen vergeben.
Zumindest aber sind wir ganz entschieden dafür multiple Abstimmungen pro Gerät für einen Titel zu verbieten.
Jeder soll von jedem Gerät für einen ESC Teilnehmer nicht mehr als 1 mal abstimmen dürfen. Das würde bedeuten, dass dann nur noch 1 bis 3 Stimmen (je nachdem wieviel Geräte ein Voter besitzt) je ESC Beitrag möglich sind. Derzeit können Voter, die zwei Handys und 1 Festnetztelefon benutzen immerhin maximal 60 Stimmen für einen Titel abgeben.

Fakt bleibt aber, dass egal nun welches System auch immer genutzt wird, bei jedem ESC Grand Final Besonderheiten auftreten werden. Das war schon immer so.

Intervalact Justin Timberlake

Ein absolut voller Erfolg war es, dass der US-Sänger Justin Timberlake als Pausenact beim ESC 2016 Grand Final aufgetreten ist. Seine Halb-Playback Performance war sehr ordentlich und zeigte überzeugend auf, wo die Messlatte maximal liegt. Schliesslich ist sein dort u.a. präsentierter Song ‚Can’t Stop The Feeling‚ die aktuelle Welt Nummer 1.
Verärgert sind wir darüber, dass die EBU den Justin Timberlake Auftritt, anders als alle anderen Inhalte des ESC 2016 Grand Finals bislang nicht im EBU eigenen ‚Eurovision Song Contest‘ Youtubekanal veröffentlicht hat.

Einschaltquoten

In Deutschland erreichte das ESC 2016 Grand Final eine sensationell hohe Einschaltquote und extrem hohe Zuseherzahlen. In der Spitze schalteten bis zu 11,3 Mio Zuschauer ein. Im Schnitt der Sendung verfolgten 9,3 Mio Deutsche ab 3 Jahren die Sendung. Das entspricht einem Marktanteil (Einschaltquote) von 36,8% (In der Spitze waren es um die 41%).
Bei den 14-49jährigen Zuschauern ergab sich bei im Schnitt 4,59 Mio Zuschauern eine Einschaltquote von sehr beeindruckenden 46%.
Laut ARD erreichte das Song Contest Finale in diesem Jahr bei den ganz jungen Zuschauern von 14-19 Jahren eine Einschaltquote von gar 56%.

Verkaufserfolge der ESC 2016 Grand Final Songs

Trotz der hohen Zuseherzahlen, die den besten Wert seit 2011 darstellen, fällt die Käufernachfrage nach Titeln des ESC 2016 Grand Finals reichlich bescheiden aus.
Bislang konnten bei iTunes Deutschland einzig Frans aus Schweden und Jamie-Lee die Top 10 erreichen. Dritte ist auf 14 Dami Im aus Australien. Nur mit Mühe kommt ESC Siegerin Jamala in die Top 30 (Rang 26).

Es folgen direkt danach auf 32 Barei (Spanien), auf 33 Amir (Frankreich), auf 36 Zoe (Österreich). Nur Platz 38 erklimmt aktuell Sergey Lazarev aus Russland.
Unser Favorit aus Lettland, Justs Sirmais gelingt ein kleiner Achtungserfolg mit aktuell Platz 48.
Rang 55, etwas schwächer als erwartet, gibts für Douwe Bob aus den Niederlanden.

Laura Tesoro aus Belgien findet man auf Platz 58. Laura ist bei iTunes in Australien mit Platz 39 weiterhin der nach Dami Im erfolgreichste ESC Finalteilnehmer ‚down under‘. Unsere Gratulation!

Auf Grund einer Nachfragebesonderheit spaltet sich die Nachfrage des Poli Genova Titels (Bulgarien) auf zwei exakt gleiche Versionen. Sie belegt Rang 78 und 116. Zusammgefasst ist das Rang 59.
Der italienischen Beitrag von Francesca Michielin dümpelt auf 65.
Zyperns Minus One schaffen es mittlerweile auch in die Top 100. Rang 70 wird angezeigt.
Nur Platz 89 schafft Michal Szpak aus Polen. Joe and Jake aus England folgen auf Rang 90.
Hovi Star, der unerklärliche Favorit der deutschen ESC Jury, verfehlt mit Platz 107 die Top 100.
Georgiens Rocknummer landet auf 115.
Keine gute Figur macht Litauens Donny Montell. Er erobert die Herzen seiner anscheinend wenigen weiblichen Fans auf Platz 127.
Alle anderen ESC Finaltitel (8 an der Zahl) verfehlen die Top 150.

42 Kommentare

  • In den USA belegt Rihanna diese Woche Platz 9,10 und 11 der Hot 100. Ebenfalls auf 34 Too good von Rihanna und Drake. Das Album Anti bleibt aufgrund des hohen Streaming weiter Top 5. Love on the brain steigt auf Platz 83 ein und ist in 10 Jahren die 55. Single von Rihanna die in die Hot 100 von USA einsteigt.

  • Rihanna und Drake mit Too good klettern in Uk auf Platz Platz 6, this is what you came for bleibt auf der 3. Beide Songs noch ohne video. Work auf 22, Kiss it better 48 und Needed me auf der 50.

  • JLO auf dem Weg zum größten Hit seit „On the Floor“!

    In Deutschland liegt sie mit „Ain’t your mama“ aktuell auf Platz 12 der iTunes Charts! In den neuen Single-Charts, die morgen erscheinen, könnte sie schon die TOP 20 knacken. Laut Midweek-Charts hat sie aktuell Platz 26 inne. Da die Tendenz weiter steigend ist, könnte ihr von Dr. Luke produzierter Song der erfolgreichste seit 5 Jahren werden. 2011 blockierte sie wochenlang mit „On the Floor“ die deutsche Chartsspitze und avancierte zum Hit des Jahres!

    • JLO steht kurz vor ihrem 19. (!!!) TOP 20-Hit in Deutschland. In den aktuellen Midweek-Single-Charts hat sie bereits Platz 20 innen.
      Tendenz steigend, da „Ain’t your mama“ sich nach wie vor in den TOP 3 von iTunes aufhält!

  • In den USA fällt Justin Timberlake nach nur einer Woche von der Spitze auf den dritten Platz zurück!
    Stattdessen holt sich Drake mit „One Dance“ die Pole Position zurück. Auf der zwei bleibt der Desiigner mit seinem „Panda“.
    Der jetzt zunehmend auch die europäischen Charts aufmischt! Die Girlband Fifth Harmony erreicht zudem auf dem Fünften Platz ihre bisher beste Positon in den US Hot100. Dasselbe erreichen auf dem sechsten Platz The Chainsmokers mit „Don’t Let me DOwn“ höher standen sie in ihrer Karriere nie^^
    Rihanna bleibt doppelt in den Top10 vertreten^^

    • Das liegt am Streaming natürlich. In UK bleibt Rihanna auch zweimal in der Top Ten einmal mit Drake und Too good und einmal mit Calvin Harris. In den USA belegt Rihanna Platz 8, Platz 10 und Platz 12. Die neue Single Love on the brain dürfte von null auf Top 40 in USA gehen nächste Woche.
      In Uk läuft Kiss it better sehr verzögert die Top 40 an. Was daran liegt das ihr Album weltweit eines der am meisten gestreamten des Jahres ist.
      Tippe ja das Love on the brain die erfolgreichste Nummer aus dem Album in Europa wird.

      • Ja und Nein. Das liegt nicht nur am Streaming, sondern an dem „Gesamtpaket“ System in den USA^^ Der meistgestreamte Song der Woche in den USA war „Panda“ vor „One Dance“. Das Timberlake fällt liegt allerdings auch am Streaming da fällt er nämlich tatsächlich von 6 auf 7. Trotzdem bleibt „Can`t Stop the Feeling“ der digital meistverkaufte Song der Woche vor Drake. Also nen klaren Sieger gibt es in dieser Woche in den Hot100 gar nicht!
        Drakes Album „Views“ läuft aber immer noch Prima, dritte Woche Platz 1 mit sehr sehr guten Streaming Zahlen! Es ist schon die dritte Rekord Woche beim Streaming für „Views“. Nach 3 Wochen sind alle Tracks von „Views“ insgesamt schon 572 000 000 mal gestreamt worden! Auch hier ist „Views“ nicht das meistverkaufte Album der Woche sondern Beyoncés „Lemonade“ liegt hier vorne, dass Streaming reißt es für Drake aber deutlich raus.

      • Rihannas Anti läuft ja im Streaming extrem gut USA und hält sich ewig in Top Ten und das obwohl es ja umsonst verschenkt wurde und 20 Millionen mal illegal gedownloadet wurde.
        In den UK waren ja erst Rihanna und Calvin Harris und dann Justin Timberlake der bestverkaufte Song aber aufgrund des Streaming schaffte es immer Drake auf die 1 mit One dance.

  • http://pitchfork.com/news/65636-billboard-music-awards-2016-watch-rihanna-perform-love-on-the-brain/

    ihre absolut beste Leistung die sie jemals in einer Fernsehsendung ablieferte, man spürt mit jeder Faser das sie diesen Song liebt, absolute Gänsehaut

  • Es gint Dinge die sind so furchtbar das man es kaum glauben mag. Während Rihanna mit Love on the brain einer der besten Performances hinlegte zerstörte Madonna in 8 Minuten Prince und sein Lebenswerk. Die Billboard Awards wollten Prince Tribut zollen. Madonna verhunzte Nothing compares to you total um danach mit Stevie Wonder ein dermassen schlechtes Karaoke Purple rain zu performen das es einem die Schuhe auszog. Prince komplett unwürdig.

  • Rihanna und Drake brechen weiter jeden Rekord. Auch ihre neue Single klettert diese Woche auf 8 in England. Too good ist das vierte Top Ten Duet der beiden, bisher gelang ihnen dies mit Whats my name (platz 1) Take care (Platz 5) Work (Platz 2) und jetzt mit Too good. Das Video steht noch aus.

    Drakes One dance bleibt aufgrund 7,5 Millionen Streams weiter auf der 1. Wie vorletzte Woche in der Rihanna und Harris den bestverkauften Song hatten gelingt es Justin Timberlake nicht auf die zu kommen. Magere 6000 Sales sind Schuld daran!

  • Nach den Angaben der EBU handelte es sich NICHT um eine Aufführung im TV oder einem Massenmedium. Wenn ich mich richtig erinnere war es eine Probe oder eine Performance im kleinen Kreis von der ein Anwesender ein Video gemacht hat. Bis das Ganze zur „Bombe“ hochstilisiert wurde hatte das Video kaum Views.
    Hier hyperventilieren wieder ein paar Leute. Macht die Mücke nicht größer als sie ist.

    • Hi Peter
      ab wann eine öffentliche Aufführung eine öffentliche Aufführung ist muss die EBU entscheiden. Eine private Aufführung ist eben etwas anderes.
      Eine Disqualifikation sehen wir so gesehen nicht als gerechtfertigt. Etwas kritischer sehen wir das mit dem politischen Inhalt.

      LG
      Dean
      OLJO-Team

  • Wie bekannt wurde, hat Jamala ihren Song „1944“ bereits im Mai 2015 vor TV Publikum aufgeführt, was gegen ESC Regeln verstößt (Der Song darf nicht älter als ein Jahr vorher öffentlich aufgeführt worden sein) zusätzlich zu dem Regelverstoß einer politischen Message.

  • Lieder dürfen nicht politisch sein. Das Lied ist politisch. Regelverstoß wird zugelassen.
    Lieder dürfen nicht allzu vorher veröffentlicht werden. Das Lied wurde zu sehr vorher veröffentlicht. Regelverstoß wird abgewunken.
    Wirkt irgendwie, als ob man unbedingt wollte und will, dass dieses Lied/ dieses Land Sieger ist.
    Wenn noch rausgefunden werden sollte, dass es wirklich auch vorher im Fernsehen kam, finden die sicher auch eine Ausrede.

  • Die Ukraine muss wegen Regelverstoß disqualifiziert werden und Australien die Krone bekommen!

  • Nach dem ESC ist vor der EM in Frankreich: Wie verhalten sich die drei Fußball-EM-Songs aktuell in den Charts?

    Der offizielle UEFA-EURO-2016-Song stammt von David Guetta (Franzose) fest. Zara Larsson („This One’s For You“) und steigt diese Woche voraussichtlich in die TOP 30 der deutschen Single-Charts ein.

    Der EM-Song des ZDF kommt von Mark Forster („Wir sind groß“) und erreichte vorab schon die TOP 10 (Platz 9)!

    „Jeder für Jeden“ von Herbert Grönemeyer und Felix Jaehn läuft in der ARD bei der EM. Die ungewöhnliche Kombi schaffte es bislang nur in die TOP 50 der deutschen Single-Charts (Platz 45).

    Fazit: Bei allen drei EM-Songs besteht noch deutlich Luft nach oben. Mark Foster hat immerhin schon die TOP 10 erreicht, was für ein solches Großereignis Pflicht ist. Ich denke mit Beginn der EM bekommen die restlichen Songs auch den Schub, um in die Top 10 einzuziehen. David Guetta tritt sogar bei Eröffnung- und Schlussfeier auf! Bei einem sehr guten Abschneiden unserer Mannschaft (mind. Halbfinale) kann auch ein Song zum Nummer 1 Hit werden!

    • Ich hoffe ja sehr das Spanien gewinnt Halte von diesen Song allesamt nix… kein echter Fussballsong und der Guetta Song ist dermassen langweilig.

      Warte liebe auf die neuen Videos von Adele „Send your love (to your new lover) kommt am Sonntag, das neue von Rihanna Harris kommt am Mittwoch und natürlich Drake mit One dance

  • Moin von Mykonos!
    Habe gerade auf Wiwibloggs einen Link auf ein YouTube-Video gefunden. Jamala performt den Song live im Mai letzten Jahres. Jetzt haben die Russen ja wirklich einen Grund zu protestieren.
    Fröhlichen Abend,
    Kai 😉

    • Na schon Grund aber nun ja
      Alte Kamelle halt

  • Ann Sophie äusserte sich sehr vernünftig zu dem Ergebnis. Hier ihre Aussagen: „Seit der deutsche Vorentscheid zum ESC vom NDR betreut werde, „wirkten die letzten deutschen Beiträge doch irgendwie mühelos und ohne Feingefühl für das Event.“ Dabei übt sie auch Kritik an ihrem eigenen Beitrag. „Was hat ‚Black Smoke‘ oder ‚Ghost of You‘ mit einer bewegenden, gesellschaftsansprechenden Geschichte zu tun?“, fragt sie.
    Sie wünsche sich für Deutschland, „dass der NDR & Universal den nächsten ESC mit mehr Mühe und Verständnis angehen und eine Performance auf die Beine stellen mit einem Song, der die ESC-Welt berührt.“

    • Hi Erik
      Ann-Sophie hätte Black Smoke ja nicht singen müssen. Hinterher jammern ist nicht. Ein ESC Song sollte catchy sein. Allein das ist schon eine nicht zu unterschätzende Schwierigkeit.
      Bei dem von Ann-Sophie angesprochenem Themenkomplex muss natürlich auf die Verantwortung von Universal hingewiesen werden. Die NDR Leute haben natürlich auch einen Gutteil der Verantwortung. Zuguterletzt kann man durchaus auch den deutschen Televotern einen Vorwurf machen, die ja etablierteren Acts im Vorentscheid gerne mal sozusagen ‚ein Beinchen stellen‘. Am Ende entscheidend ist aber welches Songmaterial bei einem Vorentscheid angeboten wird. Das ist seit jeher dürftig. Charterfolge von ESC Vorentscheidteilnehmer, die am Ende nicht als Sieger des vorentscheids vom Platz gingen sind so weit wir wissen nicht, oder so gut wie nicht vorhanden.

      LG
      Dean
      OLJO-Team

  • http://www.stern.de/kultur/tv/esc–da-schlaeft-sarah-connor-immer-ein-6854222.html

    Guter Artikel. Wie lieblos der NDR diese Show gestaltet. Die immergleiche Barbara Schöneberger die von nix ne Ahnung hat und sich auch null für ihre Sendungen interessiert. Die moderiert ja auch privat an die 150 Galas und Firmenfeiern nebenbei und setzt selbst auf belanglose Frauenzeitschriften ihr Konterfei um Zeitschriften zu verkaufen.

    Und zu Jamie Lee: Wieso verwendet man einen Song der schon bei der Erstveröffentlichung ein FLOP war als ESC Single?Wo nachweislich schon die Begeisterung der Deutschen zu wünschen übrig lies. Wie soll ein Song der Deutschland nicht in Freude versetzt Europa Euphorisch stimmen?

    Der NDR und seine gebührenfinanzierten Redakteure sollten sich dringend mal paar Fragen stellen.

  • Für mich haben nur 4 Songs den Abend überlebt, den Rest hab ich entweder vergessen oder find ich persönlich nicht sooo toll.
    Nur Jamie Lee, Justs Sirmais, Dami Im und Frans sind mir mit ihren Songs noch präsent. Letztes Jahr hab ich mir noch die komplette ESC CD geholt, dieses Jahr bin ich aber nen bißchen angepisst wegen dem (meiner meinung nach völlig unfairem) Ergebnis.
    Ich weiß auch nicht was am österreichischen bzw. französischem Beitrag so toll sein soll ?! Aber muss ich ja auch nicht 😉

  • Rihanna hat es geschafft – you needed me klettert in den USA von 13 auf 10. ihr 29. top ten Hit USA. Weiter top ten der 9 Wochen USA Nummer 1 Hit Work. In den uk hat sie diese Woche 5 top 50 Hits – auf 2 This is what you came for – auf 18 Work – auf 23 die neue Single mit Drake Too good. Von 64 auf 46 ging es für Kiss it better – you needed me auf der 49.

    Justin Timberlake mit super Verkaufszahlen von 0 auf 1 in den USA.

  • Was ich allen empfehlen kann – das neue Album von Mike Posner. Selten so gute selbstreflektierte Songs gehört – ein Mann der sich nicht scheut ehrlich mit sich und seinem Leben umzugehen. Der Möwe Remix von Buried in detroit wird sicher wieder ein Hit.

  • Herrlich wie die neue Frida Gold Single schon wieder flott und die bösen Kommentare bei ITUNES und co.

    Adele veröffentlicht endlich meinen Lieblingssong Someone als Single und endlich mal wieder ein Video. (sie ist ja immer extrem Videofaul)

    • Wie hält man sich eigentlich selber aus wenn man so boshaftig verbittert ist?! Wieso sagst du nicht einfach einmal, dass das nicht deinen Geschmack trifft oder sparst dir deinen Kommentar gleich^^ Selten jemanden gesehen, der sich an Misserfolg so sehr ergötzt und sich daran aufgeilt^^ Schwach sehr schwach 😉
      So erstmal die neue Frida Gold Single geladen 😉 Schöne Musik aus Deutschland mit ner geilen Show hätten sie mit „Run Run Run“ auch gut beim ESC mitmachen können^^

  • Offensichtlich haben alle ESC-Songs ihren peak schon überschritten und fallen ….

    • Hi Peter
      das ist der übliche Verlauf von ESC Songs nach einem Finale. 1 oder 2, vllt sogar 3, oder keiner wird ‚überleben‘.

      LG
      Dean
      OLJO-Team

    • Hi peter
      schon gegen Mittag wurde ‚gepeakt‘
      Heute verliert Jamala mindestens 18% Marktanteil, Frans und Dami Im nur 6% bis 7%, Lazarev 15% und unsere Laura sogar 19%. Es gibt somit leichte Hinweise, dass Frans und Dami Im länger in den Top 100 bleiben, als die anderen. Das gilt besonders für Frans. Könnte mir vorstellen, dass der in Kürze im deutschen Fernsehen aufschlägt, denn nirgendwo ist sein kommerzieller Erfolg größer, als bei uns. Das wird sich die Plattenfirma nicht entgehen lassen.

      LG
      Dean
      OLJO-Team

  • Moin aus Hamburg!
    Habe gerade noch mal Love Love Peace Peace von Petra uns Mans gesehen. Der Moment des Abends! Und ich will Euch beiden widersprechen: Der Auftritt von Jamala war groß. Er wird in vielen Jahren noch in Rückblicken gezeigt werden. Chartfähigkeit ist eben gerade absolut überhaupt so gar nicht das Maß für einen ESC-Klassiker. Es ist der Moment und die Kraft des Abends, des Moments. Jamala hat absolut gerechtfertigt gewonnen.
    Flotten Abend noch,
    Kai 😉

    • Hi DerKai
      das ist die Crux beim Eurovision. Es ist zwar ein Pop-Musikwettbewerb, hat aber mit wirklich aktueller Musik nur gelegentlich zu tun. War natürlich schon immer so.
      Ob das jetzt ein gelungener Auftritt und Song war, muss man jedem zur Beurteilung überlassen. 1.000 Käufer in zwei Tagen sagt doch eigentlich alles. Das gleiche trifft auf Platz 3 zu und etwas abgeschwächt auch auf Platz 2. Aber ein Endurteil kann man erst würd mal sagen in 7 Tagen treffen. Ich wette mal dass Jamala dann nicht mehr in den Spotifycharts ist. Aber wer weiss, vielleicht kommt es anders.

      LG
      Dean
      OLJO-Team

      • Moin Dean,
        und da liegt der Unterschied in der Betrachtung. Ob 1000 Käufer oder 10000 ist eben gerade hier nicht entscheidend. Sie ist die Siegerin des ESC. Klar hätte sicher auch Jamala nichts gegen Verkäufe. Aber eben nur beim ESC ist es möglich, dass ein vielleicht sperriger und sicher ungewöhnlicher Song von Millionen Menschen in Europa gehört und zum Sieger erklärt wird (ja, Russland hatte mehr Votes).
        Ich bin sicher nicht so romantisch zu glauben, dass der ESC kein Business ist. Trotzdem hat hier für mich der kalkulierte Kommerz eben mal verloren. Darüber freue ich mich!
        Fröhlichen Abend,
        Kai

      • wie hier alles immer schön geredet wird. Das ist morgen alles schon wieder vergessen. in einer Woche weiss niemand mehr wer das Teil gewonnen hat. Lediglich Frans wird in Erinnerung bleiben. Die Ghost Sängerin wird in zwei Jahren irgendwas studieren und niemand auf der Strasse wird sie erkennen.

  • Es gab aus der Schweiz 8 Punkte !! Nicht 10.

    • Hi
      jo da hamwa Ösiland mit druff gehabt.
      Korrektur erfolgt
      Vielen Dank

      LG
      Dean
      OLJO-Team

    • Es sind auch 30 Punkte Abstand nicht 20 zwischen Tschechischer Republik und Deutschland.

  • Der Beitrag aus der Ukraine ist ganz schlimm finde ich. Gut gemeint aber leider ist der Gesang pathetisch und unerträglich, teilweise gar schrill. Auch Gagas Til it happens ist so ein Song – wichtiges Thema aber grässlicher Song, furchtbar gesungen – pathetisch und lässt einen kalt.

    • Hi Erik
      so sehen wir das auch. So sehen das auch die Musikkäufer. Viel besser laufen der australische und russische Titel aber auch nicht.

      LG
      Dean
      OLJO-Team

  • Eigentlich war ja Russland der Gewinner laut Televoting. Das die Jurys soviel Einfluss haben meist ja nur 5 Leute finde ich bedenklich. Das Russland nicht soviel verkauft ist bei der Anti Russland Stimmung ja kein Wunder.

    • Hi Erik
      im Vorjahr waren die Italiener die klaren Gewinner des Televotings. Tatsächlich sind auf Grund des knappen Ausgangs alle diesjährigen Top 3 irgendwie Sieger.
      Ukraine hat u.a. deswegen gewonnen, weil Italien der Ukraine insgesamt 22 Punkte gab, aber Australien nur 6. Hätte Italien andersherum entschieden wäre Dami Im Siegerin. Hätte hätte Fahradkette…In diesem Sinne.

      Wir sind ganz strikt gegen reines Televoting als Sieggradmesser. Das mit den Jurys ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Wer eben auf dicke Hose macht, wie Russland, hat nicht zu Ende gedacht. Sowas, wie die Videoshow der Russen muss eben auch bei den ausländischen Kollegen ankommen. Von daher geht das alles so in Ordnung was Russland betrifft.

      LG
      Dean
      OLJO-Team

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