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verfasst von OLJO-Team

USFB 2012 Liveshow 1: die böse 14 und Kai Nötting hats erwischt! Wer ist weiter?

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Die soeben beendete erste Live Show in der von Pro 7 und der ARD ausgestrahlten Castingshowserie Unser Star Für Baku endete mit einem denkbar knappen Ausgang. Von den 10 angetretenen Kandidaten kamen nur 5 nach Televotingentscheid in die nächste Runde bei USFB 2012. Haken an der Sache war, dass die Fernsehzuschauer eigentlich 6 Kandidaten gerne weiter gesehen hätten. Einer also fiel kurz vor knapp durch die Roste. Der Unglückliche war der talentierte Sänger Kai Nötting (21) aus Siegen, gebürtiger Iserlohner. Bis zum Ende der ersten Liveshow hatten sich besagte 6 Kandidaten herausgeschält, die alle um die 14,3% herum pendelten. Die Reise nach Jerusalem endete für Kai dann halt (dank der Jury) auf dem unwahrscheinlich undankbaren Platz 6.

 
Einen ausführlichen Bericht zur ersten Unser Star Für Baku Liveshow werden wir morgen veröffentlichten.
Wir wollen uns jetzt erstmal dem neuen USFB Votingsystem widmen.

 
So ganz zufrieden sind wir mit diesem System nicht.
Die Transparenz der dauernd eingeblendeten Abstimmungsergebnisse ist zwar spannend und informativ, produziert aber grad bei gleichstark einzustufenden Kandidaten einen Abstimmungswettlauf, der nicht mehr viel mit einer Bewertung der gezeigten Leistungen zu tun hat. Selbst der von uns als Favorit bewertete, ausgezeichnet aufgelegte Roman Lob (21) aus Neustadt-Wied, sah sich zweitweise mit dem Ausscheiden bedroht (O-Ton Jury: ‚Vergesst bloss den Roman nicht‘).
Siegerin der ersten USFB 2012 Abstimmung wurde dann durch ein intensives Letzte-Minute Eingreifen der USFB Jury relativ überraschend Shelly Phillips.
Wir kritisieren dieses sehr unfaire Eingreifen der Jury auf das Schärfste! Das hat nichts mit den Aufgaben einer Jury zu tun. Wir sind ja nicht bei einer Quizsendung bei 9Live, oder was?
Was den Ausgang des Votings betrifft muss man sagen, dass das nicht sonderlich gerecht war, was da ablief, vor allem für den dann ausgeschiedenen Kai. Wir meinen sogar, dass selbst dem Votinginitiator Raab im Laufe der Sendung zeitweise Zweifel kamen, ob das neue Votingssystem wirklich so gut ist.
Höchster von einem Kandidaten in der Show erreichte Stimmwert war übrigens lediglich 20,5% für Katja Petri nach dem Auftritt von Jan Verweij. Roman Lob war der einzige der nach seinem Auftritt von den Zuschauern nie schlechter als Platz 4 gehandelt wurde. Die anderen 4 Weitergekommenen waren mindestens einmal jeder auch kurzfristig ‚draussen‘, d.h. auf Rang 6 platziert. 4 der 10 Kandidaten spielten im Wettlauf um die 5 freien Plätze für die nächste Runde keine Rolle.
Man muss festhalten, dass es in dieser Sendung nicht um den Sieg, sondern um das Weiterkommen ging. Die Zuschauer waren sich messbar uneinig, wer denn wohl weiterkommen sollte.

 
Endergebnis der ersten Unser Star Für Baku Liveshow:
Eine Rund weiter sind:

Shelly Phillips
Roman Lob
Leonie Brugmer
Céline Huber
Katja Petri


 
Wie fandet ihr das Votingssystem? Eure Meinung interessiert uns brenned! Wir sind noch unentschlossen (aber auf dem Weg das System als ‚Fail‘ zu verurteilen).

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Erik
Erik
13. Januar 2012 15:20

Sehr ärgerlich das ganze. Eigentlich schien es ja eventuell eine gute neue Idee zu sein. Doch die Idee, das Abstimmungsverhalten der Zuschauer durch eine sogenannte Blitztabelle während der gesamten Sendung abzubilden, erwies sich ab der ersten Minute als ärgerlich bis erniedrigend. Die Jury griff mit ihren blöden Kommentaren ständig in das Abstimmungsverfahren ein. Schade… Schiff versenkt.

vlad7
vlad7
13. Januar 2012 14:16

Was habt ihr alle gegen die Celine.
(sie hat eine wünderschöne Stimme vor allem in den leiseren Pasagen)
Und nicht die typische ESC Powerstimme.
Sie war mMn die zweitbeste nach Roman.
Shelly ist für mich dagegen nicht zu ertragen.
Viel zu labil für so eine Veranstaltung.(und ihre art zu singen ist auch sehr gewöhnungsbedürftig)

Kosti
Kosti
13. Januar 2012 13:02

Jetzt mal im Ernst. Glaubt ihr wirklich ernsthaft, dass ein kommentar der Jury z.b. zu Roman 30 sek vor schluss die zuschauer noch beeinflusst. Jeder hat halt einen Favoriten und ruft halt für ihn an, wenn es schlechter um ihn steht. Das hat man halt bei Shelly und Roman gesehen.

Das die Jury ihre Meinung sagt ist doch auch richtig. Sie sind dabei niemals beleidigend oder ausfallend wie Bohlen und auch nicht so lächerlich lobend wie die Jury bei the voice of Germany.

Auch wenn ich Kai gerne weiter gesehen hätte kann man nicht sagen, dass ein falscher kanditat weitergekommen wäre.

Zudem muss man noch abwarten, wie sich das System wieterentwickelt. In fortgeschrittenen Runden werden wohl auch größere Abstände zwischen den Kanditaten vorne entstehen.

Abgesehen mal vom Votingsystem finde ich diese Show angenehmer wie die anderen Castingshows. Man merkt, die Kanditaten können sie selbst sein und man macht auch kein riesen brimborium um nichts.

Benny
Benny
13. Januar 2012 11:16

Roman und Shelly sind unique und markant, Celine ist die typische old-school-eurovision voice, bitte nicht – das gibt es doch hundertfach.

Das System birgt die Gefahr, den vermeintlich wahren Gewinner nicht zu finde, sonder eher wie bei „Shuffel“, die letztendlich erwischte Woge einzufrieren, je nach aktiver Fan-Base, gewinnt dann irgendwer. Ermittelt man so den/die Beste?

horst456
horst456
13. Januar 2012 02:08

warum darf ne jury kein favo haben und es sagen ????? ihr macht auch alles immer mies kann des sein ????? naja viel spaß euch noch beim rum heulen !

Monty
Monty
13. Januar 2012 01:53

Hey Oljo-Team,
ich fand die Show und das Votingsystem gelungen. Natürlich ist es kritisch zu sehen, wie die Jury am Ende aktiv eingegriffen hat und deutlich gemacht hat, wen sie weitersehen wollen. Aber es ist auch unheimlich spannend als Zuschauer zu sehen wie die Zahlen sich veränderten. Dass Kai raus ist, finde ich, nur richtig, da er sehr dünn war im Gegensatz zu den anderen Top 5. Natürlich ist das aber nur meine subjektive Empfindung.
Ich denke, dass sich die Jury nächste Woche nochmal so ins Zeug legen wird und dann aber später mit dem näher kommen des Finales immer weniger dazu beisteuern wird die Zuschauer zu beeinflussen.
Wen ich aber als volle Enttäuschung empfunden habe, war Alina Dingens. Ihre Kommentare waren eher wie die einer einfachen Zuschauerin. Für so ein Format einfach zu wenig.

Marcel
Marcel
13. Januar 2012 01:09

Ich schließe mich Mr. Curiosity an.
Ich habe meinen Kommentar noch bei der vorherigen Meldung gepostet, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass ihr so schnell seid.

Ich befürchte, dass dieses öffentliche Voting die Zuschauer zu sehr beeinflusst. Roman hätte klar die meisten Stimmen bekommen.
Die Jury hat denen Kommentare gegeben, die kurz vorm Ausscheiden waren. Deswegen Kai draußen.

Am Ende haben die angerufen, die nach Jurys Pfeife getanzt haben. Haben ja fast noch den Roman durch deren Kommentare rausgekegelt, wenn nicht Raab noch gesagt hätte oder wer es war „Vergesst mir bloß den Roman nicht“.

Ich glaube, dass es immer so eng sein wird, da die Zuschauer sich sozusagen ausruhen, wenn die vorne weit weg sind. Roman war fast 2 % vorne und ist dann fast ausgeschieden. Was für ein Schwachsinn.

Ich hoffe nicht, dass ein großer Favourit durch deren Kommentare das Weite suchen muss. Wenn z.B. Roman oder Shelly ausscheiden würde, da sie plötzlich nen Kommentar für nen anderen abgeben, und einer der favouriten auf den Ausscheidungsplatz landet, dann mahlzeit…

Mr. Curiosity
Mr. Curiosity
13. Januar 2012 00:57

Guten Abend,

ich bin mit dem Abend zufrieden, fand außer Roman Lob – sehr gut! – und Céline Huber keinen Baku-wuerdig! 🙂
Mehr dazu vielleicht morgen. (:

Das Votingsystem ist fuer mich so ruebergekommen:
+ Es ist wirklich seeeehr spannend, es pasiert fuer die Zuschauer quasi in Echtzeit.
+ Es ist sehr transparent, natuerlich weiß man nie was hinter den Kulissen passiert aber es wirkt einfach alles sehr real und „echt“.
+ Zuschauer sehen wenn ihr Favorit zurueckliegt, koennen aktiv eingreifen – Sehr gut!
– Eindeutige Favoriten wohl nie ganz ausmachbar

– „Hassvotes“ um einen Kandidaten rauszuekeln – mag es geben, kam mir bei „Jil Rock“ so vor.
– Wirklich weit zurueckliegende Kandidaten haben kaum Chancen.
– „Geldmacherei“: Bei dem ‚Machtkampf‘ zum Schluss, haben bestimmt mehr Leute angerufen als normal ueblich.
– Jede kleinste Aussage der Jury beeinflusst anscheinend immens, ich kann mir nicht vorstellen, dass das auch ohne der Einblendung so passiert waere: Aber man weiß es nicht.

Soviel also zu meiner Meinung, ich freue mich auf die naechste Sendung und ich finde wir sollten alle dem Votingsystem nochmal eine Chance geben! 🙂

Gute Nacht und liebe Grueße, (:
Mr Curiosity.