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verfasst von OLJO-Team

Trendhits des Wochenendes Kalenderwoche 31: Medina und Locnville vorne

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An diesem Wochenende hat sich vor allem der dänische Superstar, die Sängerin Medina in den deutschen Charts mit guten Platzierungen als Aufsteigerin präsentiert.

Großer Erfolg für Medina aus Dänemark:
Der wohl unter anderem einer intensiven Fernsehwerbekampagne für Medinas am vergangenen Freitag erschienenem Album Welcome To Medina geschuldete Erfolg kann sich sehen lassen:
Bei iTunes gestern auf 19 und heute auf Rang 20 liegt der Album Track Lonely. Des weiteren gelangten die Tracks ‚Addiction‘ und ‚Welcome To Medina‘ in die iTunes Deutschland Top 100.
Medina schaffte es zudem ebenfalls die besagten Titel in die Top 100 Shopcharts von Amazon MP3 und Musicload zu bringen.
Medina ist damit überhaupt der erste dänische Musikstar, dem es gelang mehrere Titel gleichzeitig in die bundesweiten deutschen Top 100 Track Downloadcharts zu bringen.

Singer Medina arrives at the MTV Europe Music Awards at O2 Arena in Berlin, Germany, on november 5th, 2009. 2009.K63746AM. © Red Carpet Pictures


Medina bei MTV Europe Music Awards 2009. © Red Carpet Pictures Content © 2010 ZumaPress All rights

Das Album Welcome To Medina belegt überaus ausgezeichnete Ränge bei den deutschen Musik Download Plattformen:
iTunes: Platz 3
Amazon MP3: Platz 1
Musicload: Platz 4
Media Markt MP3: Platz 4
Saturn MP3: Platz 1

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Die chilenischstämmige Medina aus Kopenhagen, die in der oljo.de Videochart schon vor vielen Monaten erstmals in einer deutschen Chart in den Top 100 notiert wurde (mit Kun For Mig, der dänischsprachigen Original Version ihres Megahits You And I) kann sich also über einen sehr großen Album Erfolg freuen.

Weitere Aufsteiger Hits des Wochenendes:

Überraschend, fast sensationell gut schneidet das aus Südafrika stammende Duo Locnville mit ihrer Single Sun In My Pocket ab (bundesweit aktuell um Rang Top 50). Das Chartdebüt von ‚Sun In My Pocket‘ wurde vor allem durch gutes Radio Airplay in den vergangenen Wochen verursacht.

Die ’neue‘ von David Guetta sollte nicht durch die Lappen gehen:
Louder Than Words der neueste Dancefloor Hit des französischen Star DJs David Guetta, diesmal zu sammen mit Afrojack, gelingt direkt der Sprung auf etwa Platz 50. Besonders gut läuft der Titel bei iTunes (heute Rang 24). Bei Amazon nur Platz 272. Musicload etwa Rang 160 bis 180. ‚Louder Than Words‘ wird im Verlauf der Woche sicher noch weiter zulegen können!

Stark gestiegen ist Dynamite, die neue Single des britschen R&B / Popstars Taio Cruz (bundesweit aktuell Top 60). Der Titel ist allerdings ausschliesslich nur bei iTunes Deutschland als Download in Form einer exklusiven Vorabveröffentlichung erhältlich.

Frisch dabei auch die neue Single von US Megastar Katy Perry:
Teenage Dream belegt heute bundesweit einen Rang um Platz 70. Da ist sicherlich noch Luft nach oben. Teenage Dream ist übrigens dem in Kürze erscheinendem gleichnamigen neuem Album von Katy Perry als Vorabsingle entnommen. An diesem Wochenende war ‚Teenage Dream‘ nur bei iTunes käuflich erwerbbar. Bei Musicload und Amazon MP3 gibt es den Track erst ab morgen zu kaufen.

Hohe Verkaufssteigerungen an diesem Wochenende erreichen auch folgende neue Titel:
Swedish House Mafia, ein DJ Projekt aus Schweden natürlich, mit dem europaweiten Dance Smash One, sowie
die US Band Rooney mit ihrem frischen Hit I Can’t Get Enough, bekannt aus dem Radio. Beide Songs rangieren im mittleren 60er Bereich der deutschen Download Charts.

Neu in den unteren 80er Bereich der deutschen Charts gelangt Butterfly, Butterfly, die womöglich letzte Single der norwegischen Kultband A-Ha.

Neue Titel der deutschen Musikindustrie fanden an diesem Wochenende nicht den Weg in die deutschen Top 100. Die deutlich erkennbare Schwächephase der deutschen Musikproduktion hält also, wenig überraschend, weiterhin an.
Die deutsche Band Luxuslärm, die in der vergangenen Woche durch Fernsehwerbung als einziger deutscher Lichtblick mit der neuen Single Nichts Ist Zu Spät in die Charts einsteigen konnte, musste in der nun laufenden zweiten Noteirungs Woche schon wieder deutlich Federn lassen.

Weitere Entwicklungen in den deutschen Download Charts:
Zu beobachten ist, dass einige Titel an diesem Wochenende erstmal ‚hängenblieben‘, also keinen weiteren nennenswerten Auftrieb hatten, oder sogar Boden einbüssten:

Commander von Kelly Rowland & David Guetta konnte die Top 10 erstmal nicht erreichen, sondern hält sich auf 14-15,
Touch A New Day von Lena Meyer-Landrut verweilt im oberen 40er Bereich der Charts und verliert ein paar Plätze.

Leicht überraschend kann auch die britische Band Hurts mit dem schönen Poptitel Wonderful Life die deutschen Top 10 an diesem Wochnende nicht erreichen. Der Trend zeigt hier sogar im Moment bundesweit ein wenig nach unten.
Ebenfalls einen nach unten zeigenden Trend kann man der Single Alejandro von Lady Gaga konstatieren. Platz 1 in Deutschland dürfte für die sage und schreibe 7. Single Auskopplung aus dem Gaga Album ‚The Fame Monster‘, wie erwartet, versagt bleiben.

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Erik Alexander Dobler
Mitglied
Erik Alexander Dobler

Nun da hast Du Recht Sandra, wobei die Songs von GaGa auch auf dem Klavier oder der Gitarre funktionieren. Kylie behauptet ja auch immer das sie ihre Songs immer zuerst auf der Gitarre als Akustik Versionen aufnimt bevor daraus der Typische Kylie Sound entsteht.

Salem
Gast
Salem

@Erik In deiner persönlichen Wertung kannst du die beiden gerne auf eine Ebene stellen, wenn du das so siehst! Aber sowohl vom kommerziellen Erfolg (zumindest bis jetzt) als auch vom musikalischen her (das ist und bleibt so) sind das nunmal 2 Welten! Für das, was The Fame (Monster) musikalisch wohl sein soll bzw. ist, ist die Platte erstklassig produziert, aber es gibt eben keine Musiker, die die Songs eingespielt haben, sondern die CD wurde in Zusammenarbeit mit Gaga von 6 Produzenten im wahrsten des Wortes „produziert“, also alles kommt von Synthies und aus Computern! Thriller wurde unter der Produktion von… Weiterlesen »

Erik Alexander Dobler
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Erik Alexander Dobler

Man muss „The fame“ auf eine ebene mit Thriller stellen dürfen.

Die echten Hocchkaräter wie Sting, Elton John, Pet Shop Boys sind alle bekennende GAGA Verehrer, selbst Madonna und Michael Jackson lieb(t)en GAGA. Michael wollte mit ihr auf Tournee und ein Duet aufnehmen.

Erik Alexander Dobler
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Erik Alexander Dobler

Nun Oli Gaga hat in Deutschland schon die Millionengrenze durchbrochen. Insgesamt hat sich die CD kanpp 13 Millionen mal verkauft, das entspricht gemssen an den neunzigern (wenn man die illegalen Downloads berücksichtigt) kanpp 25 Millionen Einheiten.

Und selbst ein Song wie Just dance der in Deutschland nur Platz 10 war verkaufte sich unglaubliche 9 Millionen mal als legaler download und CD Single.

oli
Gast
oli

Single-Chartplatzierungen von Lady Gaga in Deutschland: Just Dance Platz 10 Poker Face Platz 1 (13 Wochen) 2 mal Platin =600.000 LoveGame Platz 7 Paparazzi Platz 1 (1 Woche) 1 mal Gold =150.000 Bad Romance Platz 1 (1 Woche) 1 mal Platin =300.000 Telephone Platz 3 Alejandro Platz 2 Dance In The Dark ? Studio-Album: The Fame/The Fame Monster Platz 1 (4 Wochen) 4 mal Platin =800.000 Fazit: über 2 Millionen verkaufte Tonträger in Deutschland, 3 Nummer 1 Hits (insgesamt 15 Wochen), “Poker Face” Hit des Jahres in Deutschland (2009), 5 Top 3 Hits, 7 Top 10 Hits, 1 Nummer 1… Weiterlesen »

oli
Gast
oli

Lady Gaga’s 8. Singleauskopplung „Dance In The Dark“ (Produzent: Fernando Garibay, „Paparazzi“) ist wieder mainstream pur, super eingänig, Genre: Synthpop.

Es wird wieder ein HIT!

„Alejandro“ schlägt sich mehr als gut, Platz 2 ist für eine 7. Singleauskopplung grandios, und das ohne Promo im TV, kein Liveauftritt, aber sehr viel Airplay

OLJO-Team
Gast
OLJO-Team

Hi Oli
und kein Video bei Youtube, nicht vergessen. Lady Gagas Plattenfirma mag deutsche Youtube Surfer ganz und gar nicht. Sie ballern diese auf anderen Videowebseiten (den deutschen) lieber gnadenlos mit Werbung zu. Lady Gaga ist overhyped und fertig zum durchreichen. Dance In The Dark ist meiner Meinung nach ziemnlich schnarchige Stangenware. Mainstream wäre da ein bisschen zu viel des Lobes.

Liebe Grüße
Sandra
OLJO-Team

Salem
Gast
Salem

Ob es THE FAME (MONSTER) (ca. 13 Mio) irgendwann von den Verkaufszahlen her mit THRILLER (ca. 110 Mio) aufnehmen kann, bezweifle ich, aber das wird erst die Zukunft zeigen! Musikalisch sage ich ganz klar NO WAY! Thriller ist ein brillantes Meisterwerk mit zahlreichen musikalischen Facetten und vielen hochklassigen Musikern. Um nur 2 Beispiele zu nennen: The Girl Is Mine im Duett mit Paul McCartney, Eddie van Halen an der Gitarre bei Beat It (mit einem der wenn nicht dem besten Gitarrensolo aller Zeiten)!

Erik Alexander Dobler
Mitglied
Erik Alexander Dobler

Komischerweise war das GAGA Konzert auch das einzige das mich 2010 total begeistern konnte. Trotz Eurer Verrisse. Die 100 Euro waren jeden Penny wert.
Besser als M. Jackson 1993, besser als alle Tourneen von Madonna zusammen.

OLJO-Team
Gast
OLJO-Team

Hi Erik
100 Euro finden wir hier Wahnwitz. Lady Gaga kann man eventuell mit Madonna vergleichen, aber natürlich nicht mit Michael Jackson, denn sie müsste dazu ja auch richtig GUT singen können. Das kann Frau Gaga aber nicht. Ihr stimmliche Qualität ist ok, aber mehr auch nicht. Ihr Starappeal entstammt einzig einer geschickten Promo, gesteuert von einem gigantischen und gegenüber Deutschen grundsätzlich höchst unfreundlichem Musikkonzern. Als Privatperson ist die Frau, die sich hinter der Kunstfigur Lady Gaga verbirgt null exzentrisch, sondern regelrecht spiessig. Alles nur Berechnung. Sowas muss man natürlich auch ersteinmal mit Erfolg durchziehen.

Liebe Grüße
Sandra
OLJO-Team